Kreuzschmerzen sind der häufigste Grund für eine Physiotherapie-Verordnung. In den allermeisten Fällen steckt keine gefährliche Ursache dahinter — aber eine Ursache, an der man arbeiten kann.
Beschwerdebild
Symptome & Ursachen
KI-generiert
Typische Beschwerden
Ziehender oder stechender Schmerz im unteren Rücken
Morgensteifigkeit, Anlaufschmerz nach dem Sitzen
Schmerz beim Bücken, Heben oder Aufrichten
Ausstrahlung in Gesäß oder Oberschenkel
Mögliche Ursachen
Muskuläre Dysbalance und fehlende Rumpfstabilität
Langes Sitzen, einseitige Belastung im Beruf
Blockierung von Wirbel- oder Iliosakralgelenk
Degenerative Veränderungen von Bandscheibe und Facettengelenken
Unser Weg
So behandeln wir
01
Befund
Wir prüfen Beweglichkeit, Kraft und Bewegungsmuster und schließen Warnzeichen aus, die zurück zum Arzt gehören.
02
Schmerz nehmen
Manuelle Therapie, Mobilisation und Entlastungspositionen bringen die Bewegung wieder in Gang.
03
Belastbar machen
Rumpf- und Hüftkraft über KGG oder Rehasport — damit der Rücken die nächste Belastung trägt.
In den ersten Wochen meistens nicht. Ohne Warnzeichen empfehlen die Leitlinien, aktiv zu bleiben und zu behandeln — Bildgebung ändert bei unspezifischen Rückenschmerzen selten die Therapie. Die Entscheidung trifft Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
Soll ich mich schonen?
Nein. Bettruhe verlängert die Beschwerden eher. Bewegung im schmerzarmen Bereich ist die wirksamste Maßnahme.
Wie lange dauert das?
Akute Kreuzschmerzen bessern sich häufig innerhalb von zwei bis sechs Wochen. Chronische Verläufe brauchen ein Trainingsprogramm über mehrere Monate.
Wichtig: Diese Seite ersetzt keine ärztliche Diagnose. Sie beschreibt, wie wir in der Praxis vorgehen, wenn eine entsprechende Diagnose oder Verordnung vorliegt.